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Letzte Änderung 16.07.2012
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Verehrung

Aus dem Aufsatz von Pfarrer Liborius Valpertz (dem Nachfolger Heinrich Königs in Hagen-Emst) abgefasst 1949, zum 25-jährigen Bestehen dieser Gemeinde:

…“Er (H.K.) war der erste Seelsorger dieses Stadtteils. Wer vor 10 Jahren in der Barackenschule die Messe mitfeierte, in einem dürftigen Schulzimmer zwischen den Bänken, der wird ermessen können, was seitdem aufgebaut wurde. Jetzt steht schon längst das schlichte Waldkirchlein auf der Höhe. Aus den Bezirken von Emst, Bissingheim, Eppenhausen kommen die Gläubigen zum Hl. Opfer und holen sich die Kraft für den Alltag. Kirchliches Gemeindeleben ist hier gewachsen. Es ist dem hingebungsvollen Wirken des ersten Seelsorgers von Emst zu danken. In stiller und planvoller Arbeit hat er die Filialgemeinde aufgebaut und beseelt. Er brauchte äußerlich nicht sehr hervorzutreten. Seine Arbeit war fruchtbar, weil sie zutiefst von jener Liebe erfüllt war, die das Größte ist im Christentum.“

Und an anderer Stelle:

…Kranke wurden betreut, Arme und Hilfesuchende fanden den Weg zum Vikar. Er arbeitete mit gleicher, hingebender Art. Das war seine starke Seite: das stille Arbeiten, der kleine Kreis, die persönliche Beeinflussung.
Am Seelenamt am 2. Juli 1942 in St. Augustinus Gelsenkirchen, nahmen aus der Gemeinde in Emst außer dem Pastor noch 10-15 Mann teil, auch eine Abordnung der Jungfrauenkongregation mit Fahne.
Montag, den 6. Juli abends 8 Uhr war in Emst das Requiem für den ersten Pfarrvikar. Als Leviten wirkten mit Pater Böhmer aus Eilpe und Vikar Hans Schmitdinger, der auf Fronturlaub war. Darüber hinaus waren noch vier weitere Geistliche anwesend. Der größte Teil der Gemeinde nahm an diesem Seelenamt Teil, Die Schola sang mit fünf großen und sechs kleinen Sängern.


 

Namensgebung

Die oberirdische Namensgebung des Heinrich-König-Platzes durch Herrn Oberbürgermeister Kuhlmann (vorne Mitte) und Herrn Propst Sternemann (rechts) am 30.01.1987.

Urnenüberführung durch Herrn Kardinal Hengsbach

Aus dem Brief vom 31.03.1989 von Herrn Prof. Rudolf Padberg an den Erzbischof von Paderborn:

"Die Feier in Gelsenkirchen ... nahm einen wirklich würdigen Verlauf. Kardinal Hengsbach kannte ja Heinrich König aus seiner eigenen Vikarszeit in Gelsenkirchen sehr gut...
König ... war ein geistig hoch stehender, aus dem Quickborn kommender Priester, der von Burg Rothenfels zu Schönstatt fand und nach Begegnungen mit Guardini Schüler von Pater Kentenich wurde. Auf meinem Weg zum Priestertum und zu einer kirchlichen Gesinnung gab er mir ganz entscheidende Impulse...

 
 

Urnengrab

Das Urnengrab Heinrich Königs in der Propsteikirche in der Konche des rechten Querschiffarmes im Festtagsschmuck.

Ein Buch ist erschienen...


im Zuge der Recherchen zu Heinrich König ist das Buch "Der Priester Heinrich König - Sein Weg zur Herrlichkeit" entstanden. Näheres hierzu erfahren Sie beim "Freundeskreis Heinrich König".

 
 
 
 

Dieses Bild entstand zum 30. Todestag Heinrich Königs und hängt im Kolpinghaus an der Husemannstraße.

Kirche Pax Christi...

In der Kirche Pax Christi in 45136 Essen, An St. Albertus Magnus 4 werden seit vielen Jahren die Namen von Menschen in Erinnerung gehalten, die durch Unrecht und Gewalt ihr Leben verloren haben. Im Fußboden der Unterkirche sind inzwischen weit über 1.000 Namen verzeichnet. Zu diesem Zweck werden in Steingut- Riemchen die Namen eingetragen, gebrannt und anschließend im Fußboden eingelassen.
Am 7. Juni 2006 hat der Freundeskreis Heinrich König bei Herrn Pfarrer Steparth die Bitte vorgetragen auch den Namen Heinrich Königs dort einzutragen.
Am Kapitelstag 2007 wurde der Beschluss gefasst, unserer Bitte zu entsprechen und den Namen des Priesters und Blutzeugen Heinrich König dort zusammen mit weiteren 38 Namen aus dem Jahr 2007 zu nennen.

 
(Foto: Klaus Wehrhöfer)
(Foto: Klaus Wehrhöfer)
 
(Foto: Klaus Wehrhöfer)
 

Die Gruppen aus mehreren Jahren, diesmal von 2005 bis 2008 wurden zusammen gefasst, jetzt in den Boden eingelassen und alle diese Namen wurden – einschließlich Heinrich König – am Sonntag, den 16. November, nachmittags um 17:00 Uhr in einer feierlichen und anrührenden Andacht in der Unterkirche zum ersten Mal verlesen.
Die vorangehenden Bilder dokumentieren dieses Ereignis. Kolping war mit seinem Bezirksvorsitzenden Klaus Wehrhöfer, mit dem Bezirksbanner und mehreren Ückendorfern einschließlich Banner dabei.